Die Berufungskommisson des Fußball-Weltverbands (FIFA) hat die Entscheidungen der Ethikkommission vom 17. November 2010 betreffend der Sperren gegen Reynald Temarii und Amos Amadu wegen Verletzung des FIFA-Ethikreglements bestätigt. Das gab die FIFA am Freitagnachmittag nach einer zweitägigen Beratung der Kommission am Mittwoch und Donnerstag in Zürich in einer Aussendung bekannt.

Den Berufungen von Slim Aloulou, Amadou Diakite und Ahongalu Fusimalohi wurde teilweise stattgegeben. Die beiden suspendierten Exekutivkomitee-Mitglieder Temarii (Tahiti) und Adamu (Nigeria) waren durch die Ethikkommission für ein Jahr beziehungsweise drei Jahre suspendiert worden, weil sie im Vorfeld der WM-Vergabe an Russland 2018 und Katar 2022 ihre Stimmen zum Kauf angeboten haben sollen. Das Duo war für die WM-Vergabe Anfang Dezember nicht mehr zugelassen worden. Temarii muss zudem 5.000 Schweizer Franken (3.860 Euro) zahlen, Adamu die doppelte Summe (7.720 Euro).

Die Sperre gegen den Tunesier Aloulou wurde von zwei auf ein Jahr verkürzt, zudem muss er nur 5.000 Schweizer Franken (statt 10.000) zahlen. Diakite aus Mali und Fusimalohi aus Tonga dürfen in den nächsten zwei Jahren - nicht wie ursprünglich drei Jahren - keine Tätigkeit im Fußball ausüben und bekamen eine Geldstrafe in der Höhe von 7.500 Franken (statt 10.000) auferlegt. Der für vier Jahre suspendierte Ismael Bhamjee aus Botswana hatte keinen Einspruch eingelegt.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel