Daniela Iraschko hat nach ihrem Sturz beim Kontinentalcup der Skispringerinnen in Zakopane ein Wettkampfpause eingelegt. Nachdem sie am Vortag noch unter Schmerzen an den Start gegangen war, ließ die Steirerin den Bewerb am Sonntag aus. Die am rechten Knie verletzte Iraschko unterzieht sich nach der Rückkehr nach Österreich nun einer MRI-Untersuchung, um den Grad der Verletzung zu bestimmen.

Schlimmstenfalls muss Medaillenkandidatin Iraschko sogar für die WM in Oslo (23. Februar bis 6. März) passen. Daran wollte Sprunglauf-Referent Gerald Daringer aber noch nicht denken. "Es könnte sich auch nur um eine Zerrung handeln. Bevor wir es nicht genau wissen, wollen wir Spekulationen vermeiden", meinte Daringer am Sonntag.

Fraglich bleibt, ob Iraschkos Antreten unter Schmerzen am Samstag (Platz 5) auch schlau war. "Ich wollte nach dem Sturz gleich zurück auf die Schanze, um das Vertrauen wiederzugewinnen", hatte die 27-Jährige auf eine Besserung über Nacht gehofft. Den Tagessieg im zweiten Bewerb holte sich wie am Vortag die erst 15-jährige Französin Coline Mattel, beste Österreicherin war Katharina Keil auf Platz 20. In der Gesamtwertung liegt Iraschko nun 345 Zähler vor Mattel an der Spitze.

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