Der Franzose Martin Fourcade hat am Sonntag bei den Biathlon-Weltcupbewerben in Fort Kent (USA) seinen zweiten Saisonsieg gefeiert. So wie in Antholz setzte sich der 22-jährige Olympia-Zweite im Massenstart durch. Er gewann trotz zweier Strafrunden 3,1 Sekunden vor dem fehlerfrei schießenden Polen Tomasz Sikora und 4,7 vor seinem Landmann Tarjei Bö, der die Weltcupführung ausbaute.

Für die Österreicher klappte es im letzten Rennen vor den in zwei Wochen beginnenden Weltmeisterschaften in Sibirien nicht nach Wunsch, Christoph Sumann belegte nur den 17. Platz. Der Steirer Sumann lag lange im Spitzenfeld, vergab aber mit seinen Schießfehlern Nummer zwei und drei beim letzten Stehend-Anschlag die Chance auf ein weiteres Spitzenresultat nach dem sechsten Platz am Vortag in der Verfolgung. Da hatte sich der Olympia-Zweite gegenüber dem Sprint um 13 Plätze verbessert.

"Heute habe ich alles beim letzten Schießen verloren", erklärte er angesichts des Rückstands von 1:17,8 Minuten. "Das Hauptproblem waren wieder die kalten Finger. Zum Schluss konnte ich den Abzugsschuh nicht mehr fühlen. Die Fehlschüsse sind mir ungewollt abgegangen", sagte Sumann, der sich eigentlich gut gefühlt hatte.

Der Salzburger Julian Eberhard belegte bei seiner Massenstart-Premiere den 29. Rang. Simon Eder hatte sich körperlich nicht topfit gefühlt und verzichtete daher auf einen Start.

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