Was normalerweise erst am Ende von Titelkämpfen passiert, geschah in Garmisch-Partenkirchen schon mitten während der Ski-Weltmeisterschaften. Garmisch-Partenkirchen übergab den Staffelstab in einer Zeremonie an Schladming, wo in zwei Jahren die nächsten Welt-Titelkämpfe des alpinen Skisports über die Bühne gehen werden. Als Staffelstab diente den Oberbayern ein 12-Meter-hoher blauweißer Maibaum.

Die offizielle FIS-Fahne wird am Ende der WM am kommenden Sonntag offiziell den Schladming-Vertretern überreicht. Georg Bliem, Chef von Steiermark Tourismus, erklärte, dass die Steirer und Bayern sehr viel verbindet. Bis ins achte Jahrhundert waren das Ennstal und Schladming noch nicht besiedelt, erst die Bayern bevölkerten diesen Teil der Steiermark. In Anwesenheit von vielen Vertretern von "the Alps" - einer Vereinigung von Tourismusverbänden in den Alpen - überreichte Thomas Schmid, Oberbürgermeister von Garmisch-Partenkirchen, das "Staffelholz" an den Schladminger Ortschef Jürgen Winter.

"Garmisch hat für uns die Latte sehr hoch gelegt", erklärte Bliem, bei der Staffelholzübergabe. "Es ist für uns aber eine Freude, dass die kommenden Weltmeisterschaften wieder in den Alpen stattfinden, wo die Wiege des Skisports liegt." Der zwölf Meter hohe Maibaum wird am Ende der Weltmeisterschaften nach Schladming überstellt. Dort wird er kurz zwischengelagert. "Im Frühsommer werden wir ihn in einem großen Festakt zusammen mit den Bayern aufstellen", kündigte Bliem an.

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