Skispringerin Daniela Iraschko hat sich bei ihrem Trainingssturz in Zakopane am Samstag eine Kapselverletzung im rechten Knie zugezogen. Das ergab eine MR-Untersuchung am Montag in der Privatklinik Hochrum bei Innsbruck. "Sie beginnt sofort mit Therapie, wir hoffen, dass es sich bis zur WM ausgeht", erklärte Damen-Sprunglauf-Referent Gerald Daringer.

Daringer stufte die Chance einer rechtzeitigen Genesung vor dem WM-Bewerb am 25. Februar als gut ein. Iraschko gilt als Medaillenkandidatin im Damen-Skispringen bei der in neun Tagen beginnenden Nordischen Ski-WM in Oslo. Eine Entscheidung über ein WM-Antreten der 27-Jährigen, die vor dem Samstag in 32 Kontinentalcup-Bewerben in Folge in den Top-2 gelandet war, wird in den nächsten Tagen fallen. Bei der WM-Generalprobe am Wochenende in Ramsau (Kontinentalcup) wird Iraschko jedenfalls fehlen.

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