Reaktionen nach dem Herren-Riesentorlauf *** Ted Ligety (USA/Gold): "Meine Ski gehen sehr gut, ich bin sehr ausgeglichen. Ich habe gewusst, ich bin schnell. Ich war ziemlich nervös, aber es ist weniger nervenaufreibend, wenn man Vierter ist nach dem ersten Durchgang. Ich musste alles geben, das ist gelungen. Manchmal ist es gut, wenn du relaxed an die Sache rangehen kannst."

Cyprien Richard (FRA/Silber): "Ich wollte alles geben, was ich kann. Ich bin auch schon einmal Vierter gewesen und wollte unbedingt aufs Podest. Ich habe nach dem erstem Durchgang damit gerechnet, hatte nichts zu verlieren. Morgen werde ich über die acht Hundertstel vielleicht nachdenken, ich bin aber auch sehr froh mit Silber. "

Philipp Schörghofer (AUT/Bronze): "Die letzten zwei Wochen waren unglaublich. Ich möchte mich bedanken bei allen, die mir auf dem langen Weg geholfen haben. Es war brutal im zweiten Durchgang, Ligety ist verdienter Weltmeister. Ich war brutal nervös, bin froh, dass es vorbei ist. Ich hab's ganz gut geschafft, natürlich wollte ich schon den Einser aufleuchten sehen im Ziel. Zum Glück bin ich Dritter geworden." Zu seinen zahlreich erschienenen Fans: "Ich habe gewusst, dass so viele Leute von meinem Fanclub kommen. Sind sicher die lautesten und feschesten in den weißen Jacken."

Romed Baumann (AUT/11.): "Es war schwierig, der Schnee ist schon ziemlich tot. Man kann nicht mehr so richtig Gas geben. Der zweite Lauf war eine ganz gute Leistung. Ich bin zufrieden damit." Zur WM-Performance: "Ich habe eine Medaille im Teambewerb, in den Einzel-Disziplinen war das Glück nicht ganz auf meiner Seite mit einem vierten und einem sechsten Platz. Ich hoffe, dass ich bei der nächsten WM um eine Einzelmedaille mitfahre."

Björn Sieber (AUT/22.): "Es war der eine oder andere Fehler dabei, aber ich habe gedacht, ich riskiere alles. Es war trotzdem eine sehr gute Fahrt. Das war ein richtig positives Erlebnis für mich. Ich konnte viel Erfahrung sammeln, und die nehme ich natürlich gerne mit in die Zukunft."

Stephan Görgl (AUT/23.): "Es war ein WM-Einsatz, ich habe dazulernen können, wie ich mich mental einstelle. Alles hat mit der Fahrerei nicht zusammengepasst. Was solls? Ich bin unter den Weltbesten dabei, darauf kann man aufbauen. Vor zwei, drei Tagen habe ich mich kaum rühren können mit meinem Rücken, das ist jetzt komplett weg - eine tolle Wandlung, die ich durchgemacht habe." Zur Zeit nach der WM: "Wer mich kennt, weiß, dass ich nach einer WM immer massiv zugeschlagen habe. Diesmal werde ich es ähnlich machen wollen, und den Rest der Saison noch gescheit Gas geben."

Hans Pum (ÖSV-Sportdirektor): "Ich bin sehr glücklich. Mich freut's für den Philipp. Man hat gewusst, er ist der einzige, der noch eine Medaille für Österreich gewinnen kann. Deshalb war's umso schwieriger."

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