Abseits der WM-Euphorie in Oslo ist auch Natascha Kampusch, deren Entführung und achteinhalb Jahre Gefangenschaft weltweit für Schlagzeilen gesorgt hatte, in Norwegens Hauptstadt zu Gast. Aber nicht wegen der WM, sondern wegen der Präsentation ihres Buches.

Die große Tageszeitung "Aftenposten" widmete in ihrem Kulturteil nicht nur das Titelbild, sondern zwei Seiten der Geschichte der Österreicherin. Außerdem ist Kampusch am Freitag in der wöchentlichen schwedischen Talkshow "Skavlan", die auch in Norwegen gerne gesehen wird, zu Gast.

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"Ich habe mir ein Privatduell mit Hannu (Manninen, Anm.) ausgemacht. Wenn ich ihn einhole, muss er mir in Lahti ein Bier zahlen. Jetzt kann ich das auch noch zahlen." (Felix Gottwald, der als 18. im Einzelbewerb von der Großschanze knapp fünf Sekunden hinter Manninen geblieben war)

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Die Finnen werden übrigens am Freitag im Teambewerb der Kombinierer nicht antreten. Ihr Topstar Hannu Manninen reist früher von den Titelkämpfen ab, da seine Frau in den nächsten Tagen in Rovaniemi das zweite Kind des Paares erwartet. Da bereits ein Ersatzmann nach Hause geschickt worden ist, verzichtet man nun gar auf ein Antreten. Der 32-jährige Finne hat sich übrigens noch nicht entschieden, ob er in der kommenden Saison weitermacht.

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Das Publikumsinteresse in den letzten Tagen der WM in Oslo wird noch größer als zuvor werden. Schließlich standen auf der Loipe die 4x10-km-Staffel der Herren sowie die Langstreckenrennen der Frauen (30 km) und zum Abschluss am Sonntag der Männer (50 km) auf dem Programm. Aus diesem Grund hat man sich verkehrstechnisch etwas überlegt und macht die Auffahrt auf dem Holmenkollen für einige Stunden zur Einbahn, um den Massen genügend Platz zu geben.

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