Die Schweden Helena Ekholm hat am Mittwoch bei Eiseskälte und heftigen Windböen den Einzel-Bewerb der Biathlon-WM in Sibirien überlegen gewonnen. Die 26-jährige WM-Dritte in der Verfolgung setzte sich in der "Windlotterie", der sämtliche andere Favoritinnen zum Opfer fielen, ohne Schießfehler über zwei Minuten vor der Deutschen Tina Bachmann und der Ukrainerin Wita Semerenko durch.

Die Österreicherin Iris Waldhuber belegte mit drei Strafminuten und über sieben Minuten Rückstand Platz 32. Ihre in Chanty-Mansijsk bis dato deutlich bessere Teamkollegin Ramona Düringer hatte ihren Start krankheitsbedingt kurzfristig absagen müssen. Die Vorarlbergerin hatte am Morgen über Kopfschmerzen und allgemeines Unwohlsein geklagt, nach dem Aufwärmen entschied sie sich dann wegen Atemwegsbeschwerden gegen die Teilnahme.

Waldhuber büßte durch zwei Fehler im letzten Schießen eine bessere Platzierung ein, erreichte aber dennoch ihr bisher bestes WM-Ergebnis. "Ich bin zufrieden. Die letzten zwei Fehler sind ärgerlich, aber ich habe meine Finger bei der Kälte einfach nicht mehr gespürt", sagte die Steirerin zur APA - Austria Presse Agentur. Die WM ist damit für die beiden ÖSV-Damen beendet. Ein Quartett für eine Staffel war nicht zustande gekommen und die Qualifikation für den Massenstart hatten weder Düringer noch Waldhuber geschafft.

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