Der israelische Fußball-Erstligist Beitar Jerusalem ist am Dienstag wegen rassistischer Fan-Gesänge einiger seiner Anhänger zum wiederholten Male bestraft worden. Nach Vorfällen im Rahmen zweier Ligaspiele wurde dem Club ein Punkt abgezogen.

Der seit 2005 nach über 20 Anhörungen vor Israels Verbands-Disziplinarausschuss bereits mehrfach mit Punkteabzügen, Geldstrafen und Zuschauerausschlüssen bestrafte Verein hat auf Druck seiner Anhänger als einziges Spitzenteam in Israel noch nie einen arabisch-stämmigen Spieler unter Vertrag genommen.

Neben dem Punkteabzug wurde gegen Beitar auch eine Geldstrafe ausgesprochen, bei einem weiteren Vergehen droht der Abzug von weiteren zwei Zählern. Der Meister von 2008 liegt derzeit in der 16er-Liga lediglich an der elften Stelle.

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