Der zusätzliche Energiebedarf für die alpinen Ski-Weltmeisterschaften 2013 in Schladming wird rund zehn Millionen Kilowattstunden betragen, was einem Verbrauch von rund 4.000 Single-Haushalten entspricht. Davon wolle die Energie Steiermark als "offizieller Ausstatter" ein Viertel durch energieeffiziente Umrüstungen und den Einsatz alternativer Energieträger einsparen, hieß es am Mittwoch.

Die Energie Steiermark will vor der WM rund sieben Millionen Euro in Netz und Infrastruktur investieren, erklärte Vorstandssprecher Oswin Kois anlässlich der Fixierung der Kooperation mit dem Schladminger Bürgermeister Jürgen Winter. Die 25 Prozent Einsparung, die der Landesenergieversorger verspricht, sollen in erster Linie durch die Erneuerung der Versorgungsleitungen, aber auch durch eine neue Photovoltaikanlage auf dem Dach des Medienzentrums sowie eine Flotte an Elektromobilen erzielt werden. Von der energieeffizienten Straßenbeleuchtung bis hin zu Ski-Doos, die auf Biogas umgerüstet werden, sollen im Zuge der Partnerschaft zahlreiche nachhaltige Initiativen gesetzt werden.

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