Zdravko Mamic, der Geschäftsführer von Dinamo Zagreb, hat mit seiner Aussage "Homosexuelle haben in der Nationalmannschaft nichts zu suchen" niemanden diskriminiert, stellte das Gericht fest. Die Richterin wies die Klage von vier Homosexuellen-Organisationen mit der Begründung ab, dass Mamic keinen Einfluss auf die Auswahl der Teamspieler habe und deswegen auch niemanden diskriminiert habe.

Die Organisationen haben auch den Chef des kroatischen Fußballverbandes wegen Diskriminierung geklagt. Zlatko Markovic hatte gesagt, dass es für Homosexuelle keinen Platz in der Nationalmannschaft gebe, weil "zum Glück nur gesunde Leute Fußball spielen". In diesem Fall steht das Urteil noch aus.

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