Dass Deutschland und die Ukraine am Samstag in der U17-EM-Qualifikation aufeinandertreffen ist nichts Ungewöhnliches. Nicht alltäglich ist hingegen, dass die Partie in einem neuen mobilen Fußball-Stadion ausgetragen wird. In nur 50 Tagen wurden auf dem Trainingsgelände von Zweitligist Fortuna Düsseldorf mit einem Kostenaufwand von knapp drei Millionen Euro 1.500 Tonnen Materialien verbaut.

Das Schmuckstück fasst 20.055 Zuschauer, wobei zwei Drittel der Tribünen überdacht sind. Eine temporäre Arena musste her, weil die Fortuna ihr Stadion wegen des Eurovision Song Contests für die letzten drei Heimspiele der Saison nicht zur Verfügung hat. Allerdings droht zum Auftakt ein "Geisterspiel", da Fans zuletzt zum wiederholten Male bengalische Feuer gezündet hatten. Einen Tag nach dem Schlusspfiff der letzten Partie wird das mobile Stadion dann samt seines Kabinentrakts in Form von Containern und mondänem VIP-Club in nur zwei Wochen wieder komplett abgebaut sein.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel