Der englische Fußball-Spitzenclub Tottenham Hotspur hat gegen die spätere Nutzung des Londoner Olympiastadions durch Premier-League-Konkurrent West Ham United nach den Spielen 2012 Rechtsmittel eingelegt. Wie der Sender BBC am Mittwoch berichtete, werde nun ein Gericht die Entscheidung der für das "Erbe" der Spiele zuständigen Olympic Park Legacy Company (OPLC) zugunsten West Hams prüfen.

Eine OPLC-Sprecherin verteidigte den Vergabeprozess derweil als "sehr gewissenhaft und transparent". West Ham will das kurz vor der Vollendung stehende Olympiastadion auch nach den Spielen als Leichtathletik-Wettkampfstätte erhalten, der Verein hatte mit diesem Konzept den Zuschlag erhalten. Tottenham wollte das Stadion teilweise wieder abreißen und zu einer reinen Fußball-Arena umfunktionieren. Stattdessen wollte der Club das traditionsreiche Crystal Palace Athletics Stadium im Londoner Süden für große Leichtathletik-Wettbewerbe nach den Spielen ausbauen.

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