Chiles früherer Starkicker Elias Figueroa will nicht für das Präsidentenamt des Fußball-Weltverbandes (FIFA) kandidieren. Der 64-Jährige lehnte am Mittwoch die entsprechende Aufforderung einer US-Gruppe mit dem Namen "Change FIFA" ab, die mehr Transparenz und Demokratie bei wichtigen Entscheidungen fordert.

Der dreifache WM-Teilnehmer Figueroa verwies in einer Erklärung darauf, er könne in der kurzen Zeit bis zur Wahl des neuen FIFA-Präsidenten kein angemessenes Konzept erarbeiten. Bei der Wahl am 1. Juni in Zürich tritt der Schweizer Amtsinhaber Joseph Blatter gegen seinen Herausforderer Mohammed bin Hamman aus Katar an.

Figueroa war zu seiner aktiven Zeit ein herausragender Verteidiger und von 1974 bis 1976 dreimal in Folge Fußballer des Jahres in Südamerika.

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