Im Kampf gegen die finanzielle Pleite und den sportlichen Zwangsabstieg hofft der deutsche Fußball-Zweitligist 1860 München auf Rettung in letzter Sekunde. "Wir arbeiten unter Hochdruck weiter an einem tragenden Konzept", berichtete Geschäftsführer Robert Schäfer am Freitag. Meldungen über eine Rettung musste der Club dementieren.

Die "Löwen" benötigen kurzfristig mehr als zehn Millionen Euro, um die drohende Insolvenz abzuwenden. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) verlangt von 1860 außerdem einen Liquiditätsnachweis, der nach Medienberichten 1,75 Millionen Euro betragen soll. Die Frist sollte am Freitag ablaufen. Die Rettungsbemühungen gehen offenbar in verschiedene Richtungen: Die "Bild"-Zeitung berichtete am Freitag von einer Rettung durch den Einstieg eines europäischen Wettanbieters. Gemäß "Süddeutscher Zeitung" ist auch der Einstieg eines arabischen Investors aus Abu Dhabi im Gespräch.

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