Austria Wien hat Gerüchte strikt zurückgewiesen, wonach es Probleme im Zusammenhang mit der derzeit laufenden Bundesliga-Lizenzierung für die Saison 2011/12 gäbe. "Die Meldungen, dass die 'Rising Stars', unsere privaten Investoren, ihren finanziellen Verpflichtungen für einige Spieler nicht nachgekommen seien, entbehren jeder Grundlage", sagte Austria-Vorstand Markus Kraetschmer zur APA.

Laut Kraetschmer hat der aktuelle Tabellenführer zeitgerecht mit 15. März seinen Antrag für die Lizenz eingebracht. Es handelte sich dabei um ein Konvolut von über 100 Seiten. "Wir haben bisher auch keine Aufforderung erhalten, irgendwelche Papiere oder Bankgarantien nachzureichen", meinte der 39-Jährige. Er gehe davon aus, dass sein Verein so wie in den vergangenen drei Jahren auch die Lizenz wieder im ersten Anlauf erhalten werde.

Die Favoritner planen für 2011/12 mit einem Konzernbudget von 16 bis 18 Millionen Euro, wobei dabei die Profi-Abteilung, inklusive Stadionbetrieb, Nachwuchs-Akademie sowie Gastro- und Merchandising-Bereich beinhaltet ist. Das bestehende und seit längerem bekannte Finanzloch von 7,28 Mio. Euro beunruhigt den Wirtschaftsvorstand deshalb nicht so, weil alle Steuern, Zinsen und Abschreibungen für die zahlreichen Investitionen der vergangenen Monate und Jahre (Stadion-Ausbau etc.) dazugerechnet seien. Diese Zahl sei als Momentaufnahme zu betrachten.

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