Der Strafsenat der österreichischen Fußball-Bundesliga wird sich voraussichtlich am kommenden Montag (11. April) mit den Vorfällen beim Liga-Spiel zwischen Sturm Graz und Rapid Wien am Samstag befassen. Die Bundesliga-Geschäftsstelle holt derzeit die Berichte des Schiedsrichters und des Spieldelegierten sowie des SK Sturm ein.

Das Spiel in der Grazer UPC-Arena war bereits in der zweiten Minute vor dem Abbruch gestanden. Als Rapids Christopher Drazan zum Eckball schritt, hagelte es Plastikbecher aus dem Sturm-Sektor. Schiedsrichter-Assistent Matthias Winsauer wurde von einem Becher am Hinterkopf getroffen, konnte das Spiel aber fortsetzen.

Schiedsrichter Thomas Gangl setzte die Partie danach fort. Eine Entscheidung, die auch vom Schiedsrichterkomitee gutgeheißen wurde. "Im gegenständlichen Fall wurde der Assistent unstrittigerweise getroffen, ohne eine Verletzung dabei erlitten zu haben. Demzufolge hat der Schiedsrichter von der Möglichkeit, das Spiel nicht abzubrechen, Gebrauch gemacht, nachdem er sich von der vollen Einsatzfähigkeit des Assistenten überzeugt hatte", hieß es in einer Presseaussendung.

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