Die Champions League hat sich für die UEFA und insbesondere für die teilnehmenden Vereine seit ihrer Einführung in der Saison 1992/93 zur wahren Goldgrube entwickelt. Mit der zentralen Vermarktung der "Königsklasse" sowie der weniger lukrativen Europa League hat die UEFA für die laufende Saison rund 1,1 Milliarden Euro lukriert. Die Haupteinnahmequelle stellen dabei die TV-Rechte dar.

Etwa 900 Millionen Euro schüttet die UEFA an die Europacup-Teilnehmer aus. Der Löwenanteil von etwa 750 Millionen fließt an die 32 Vereine, die sich für die Gruppenphase der Champions League qualifizierten. Rund 150 Millionen Euro entfallen auf die Teilnehmer an der Europa League. Die UEFA schüttet ihre Prämien nach einem bestimmten Verteilungsschlüssel aus. Es gibt fixe Zahlungen pro Runde sowie Gelder aus dem sogenannten Marktpool, der sich an den Fernseherlösen des jeweiligen Landes orientiert.

In der vorigen Saison war Titelgewinner Inter Mailand in der Champions League auch finanziell mit 48,75 Mio. Euro an UEFA-Prämien die Nummer eins. Dahinter folgten Manchester United (45,81) und der FC Bayern München, der als Finalist 44,86 Mio. Euro kassierte. In der Europa League war Finalist Fulham FC mit 10,01 Mio. Euro der Topverdiener.

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