Fußball-Bundesligist LASK und das Finanzamt haben am Mittwoch Differenzen bezüglich Steuerschulden ausgeräumt. In einem konstruktiven und positiven Gespräch, das Clubchef Peter-Michel Reichel und Amtsvorstand Wilfried Ritirc führten, sei festgestellt worden, dass es tatsächlich durch ein Kommunikationsproblem zu dieser Situation gekommen wäre. Das teilte der Tabellenletzte nach dem Treffen mit.

Weiters wurde bestätigt, dass der LASK derzeit Verbindlichkeiten von 96.000 Euro habe und diese in den kommenden Tagen aller Voraussicht nach einvernehmlich geregelt werden könnten. Laut Ritirc habe sich der Verein in den vergangenen Jahren ständig bemüht, Rückstände abzubauen. Der Club sei derzeit wesentlich von früheren Schuldenständen entfernt und habe nun die geringsten Verbindlichkeiten seit elf Jahren.

Reichel ist um bestmögliches Einvernehmen mit dem Finanzamt bemüht. "Der LASK sieht es als besondere Notwendigkeit, eine ordnungsgemäße Abwicklung und Steuertransparenz aufrecht zu erhalten und das negative Image des Fußballs diesbezüglich zu verbessern", hieß es in einer Pressemitteilung.

Beamte des Finanzamtes der Stadt Linz hatten am Sonntag die Eintrittsgelder der Athletiker aus dem Heimspiel gegen Meister Salzburg (1:1) gepfändet. Nach Angaben von Reichel handelte es sich um rund 20.000 Euro.

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