Erste-Liga-Abstiegskandidat Hartberg hat sich am Freitag in der 27. Runde ein verdientes 0:0 in Wolfsberg erkämpft. Der Tabellenvierte WAC/St. Andrä war zwar optisch überlegen, vor dem Strafraum war aber zumeist Endstation. Zudem vergaben die Kärntner einen Elfmeter. Dennoch ist der Vorsprung der vier Runden unbesiegten Hartberger auf das siegreiche Schlusslicht Vienna auf drei Punkte geschmolzen.

1.100 Zuschauer sahen in der Lavanttal-Arena eine schwache Partie. Vor der Pause war ein Schuss des Hartbergers Fabian Harrer über das Tor (40.) noch das Gefährlichste. Nenad Bjelica, der Trainer der Hausherren, schickte nach knapp einer Stunde mit Christian Falk und Stephan Stückler zwei weitere Offensivkräfte auf den Rasen.

Der Schachzug zeigte Wirkung, denn Stückler wurde im Gäste-Strafraum von Hartberg-Schlussmann Jürgen Rindler von den Beinen geholt. Marco Reich trat zum Elfmeter an, scheiterte jedoch mit einem schwachen Versuch an Rindler (70.). Der Schlussmann war damit Vater des Punktgewinns der Steirer, die die ersten beiden Saisonduelle mit WAC/St. Andrä jeweils 0:2 verloren hatten.

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