Wegen seines langen Bartes ist ein Fußballer in der zentralasiatischen Republik Tadschikistan von einem Spiel seiner Mannschaft ausgeschlossen worden. Der Schiedsrichter habe ihm die Teilnahme verboten, berichtete Perwis Tursunow vom Erstligisten Wachdat.

Die autoritäre Regierung der Ex-Sowjetrepublik lässt aus Angst vor Extremisten seit Jahresbeginn alle Männer mit langen Bärten als potenzielle Terroristen von der Polizei scharf kontrollieren.

Ein Anti-Bart-Gesetz gibt es in dem muslimischen Land aber nicht. Tursunow will sich aus religiösen Gründen nicht von seiner Haarpracht trennen. Sollte er zu einer Entscheidung gezwungen werden, will er auf Fußball verzichten.

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