Sechs Wochen nach dem verheerenden Erdbeben hat die japanische Fußball-Liga wieder den Spielbetrieb aufgenommen. In der ersten J-League-Partie seit der Naturkatastrophe am 11. März gewann das in der Krisenregion beheimatete Team von Vegalta Sendai am Samstag mit 2:1 bei Kawasaki Frontale.

Das erste Heimspiel wird Sendai, dessen Stadion im Nordwesten Japans bei dem Erdbeben stark beschädigt wurde, am Freitag gegen die Urawa Red Diamonds bestreiten. Wegen der Folgen des Bebens und des anschließenden Tsunamis konnte das Team aus Sendai zuletzt nicht auf der eigenen Anlage trainieren. Die seit der Katastrophe ausgefallenen Partien sollen im Juli nachgeholt werden. Zudem hatte die Liga Ende März beschlossen, bis zum Sommer alle Spiele am Nachmittag auszutragen, um Strom zu sparen. Erst dann soll wegen der Hitze wieder am Abend gespielt werden.

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