Der FC Lustenau hat sich am Dienstag in der 30. Runde der Erste Liga beim Tabellenletzten Gratkorn in einer turbulenten Partie 4:3 (2:1) durchgesetzt und damit einen wichtigen Schritt in Richtung vorzeitigen Klassenerhalt gemacht. Die nun sechstplatzierten Vorarlberger liegen nämlich bereits zehn Punkte vor dem Schlusslicht.

Die in der vergangenen Runde auf den letzten Platz abgerutschten Steirer sind seit nunmehr vier Runden sieglos und haben jetzt einen Punkt Rückstand auf die neuntplatzierte Vienna (0:0 gegen Grödig). Die Gratkorner gaben in der Anfangsphase den Ton an und gingen auch verdient in Führung. Vorraber übernahm in der zehnten Minute eine Parapatits-Hereingabe im Strafraum direkt und traf zum 1:0. Danach machten aber die Gäste aus zwei Chancen zwei Tore. Beim ersten konnte der durchbrechende Seeger von Sauseng im Strafraum nur durch ein Foul gestoppt werden. Den verhängten Elfmeter verwertete Schöpf (21. Minute) sicher.

Fünf Minuten später schlossen die Lustenauer einen Konter mustergültig ab. Seeger bediente seinen Sturmpartner Muniz, der aus halblinker Position trocken einschoss. Nach der Pause stand Schöpf bei zwei entscheidenden Szenen im Mittelpunkt. Zunächst verschuldete der Mittelfeldmann mit einem Handspiel im Strafraum einen Elfmeter, den Parapatits (47.) zum Ausgleich nützte. 13 Minuten später zirkelte er einen Freistoß sehenswert zum 3:2 ins gegnerische Tor.

In der Nachspielzeit überschlugen sich dann die Ereignisse. Nach einem Lattentreffer von Erbek traf zunächst auf der Gegenseite Gsellmann zum umjubelten Ausgleich, ehe der eingewechselte Batir mit einem Freistoßtreffer doch noch die Gratkorner Niederlage besiegelte.

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