Der FC Trenkwalder Admira hat am Freitagabend eindrucksvoll die Erste-Liga-Tabellenführung zurückerobert. Die Niederösterreicher (65 Punkte) feierten vor 1.000 Zuschauern in der Südstadt gegen Gratkorn einen 7:3-(2:1)-Sieg und überholten damit wieder Altach (64), die bei der Vienna nur zu einem 1:1-Remis kam. Die Steirer (30) liegen nur noch einen Punkt vor der Vienna (29) auf dem vorletzten Rang.

Patrik Jezek mit einem Triplepack (36., 47., 91.) und seinen Saisontoren 14 bis 16, Bernhard Schachner (4.), Froylan Ledezma (62.), Daniel Toth (68.) und Stefan Schwab (72.) schossen den Tabellenersten zum ersten Erfolg nach sechs sieglosen Runden. Für die Gäste waren Joachim Parapatits (11.), Markus Gsellmann (63.) und Kevin Maritschnegg (88.) erfolgreich. Die Admira gewann damit auch das vierte direkte Saisonduell und hält dabei bei einem beeindruckenden Torverhältnis von 19:3.

Die Partie begann für die zuletzt schwächelnde Elf von Coach Dietmar Kühbauer nach Maß. Gratkorns Verteidiger attackierten nicht und Schachner hatte keine Mühe einzuschießen (4.). Die Gäste aus der Steiermark hielten allerdings dagegen und schafften auch den Ausgleich. Zündel setzte sich gegen Plassnegger durch und dessen Querpass musste Parapatits nur noch über die Linie drücken (11.).

Zur Pause lagen aber wieder die Niederösterreicher voran. Nach einem Ledezma-Flankenball traf Jezek volley mit seinem starken linken Fuß genau ins Eck (36.). Danach dominierten die Kühbauer-Schützlinge das Geschehen, was sich auch nach dem Seitenwechsel nicht änderte. Ganz im Gegenteil. Der zuletzt immer wieder glücklose Sulimani scheiterte zwar an Götzinger, Jezek staubte allerdings zum 3:1 (47.) ab. Ledezma erhöhte auf 4:1, der Costa-Ricaner traf nach einem Toth-Freistoß mit links via Innenstange ins Eck (62.).

Die Gratkorner kamen durch Gsellmann zwar noch einmal heran (63.), Toth mit einem überlegten Links-Schuss ins Kreuzeck nach Ledezma-Vorarbeit (68.) und Schwab unmittelbar nach seiner Einwechslung (72.) sorgten aber wieder für klare Verhältnisse. In der Schlussphase trugen sich auch "Joker" Maritschnegg (88.) bzw. neuerlich Jezek (91.) in die Schützenliste ein.

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