Der Abstieg des LASK aus der Fußball-Bundesliga ist seit Mittwochabend endgültig besiegelt. Die Oberösterreicher kamen in der 33. Runde auswärts gegen den SC Wiener Neustadt zwar zu einem torlosen Remis, können den Vorletzten SV Mattersburg (0:0 auswärts gegen Rapid) nun in den ausstehenden drei Runden bei elf Punkten Rückstand aber nicht mehr einholen.

Damit schloss sich in Wiener Neustadt für die Linzer, die zum fünften Mal aus dem Oberhaus absteigen müssen, ein Kreis. Zu Saisonbeginn waren sie dort noch mit 0:5 untergegangen, was den schlechten Saisonverlauf eingeleitet hatte.

Kaum Zuschauer, eine dementsprechende Stimmung, wenig Tempo und nahezu keine Torchancen. Die Partie, das 50. Bundesliga-Match für Peter Schöttel als Cheftrainer, hatte den Charakter eines Freundschaftsspiels. Manfred Razenböck, der anstelle von Saso Fornezzi zu seinem Saisondebüt im Wiener-Neustadt-Tor kam, musste sein Können nur bei einem Linksschuss von Bukva aus 15 Metern beweisen (18.). Auf der anderen Seite parierte Thomas Mandl einen Helly-Schuss zur Ecke (43.) und war beim darauffolgenden Ramsebner-Kopfball ebenfalls auf dem Posten (44.).

Nach dem Seitenwechsel wurde das Niveau etwas besser. Ein Simkovic-Volleyschuss sprang von der Latte zurück ins Feld (58.). Mit Fortdauer der zweiten Hälfte kämpften die Linzer vermehrt um ihre letzte Chance auf den Klassenerhalt, wurden aber für ihre Bemühungen nicht belohnt. Der starke Razenböck parierte einen Metz-Kopfball über das Tor (68.) und machte einen Winkler-Schuss mit einer Fußabwehr zunichte (69.).

Die letzte Chance hatten aber wieder die Gastgeber. Bundesliga-Debütant Christopher Tvrdy, der es in der 2. Landesliga Ost im Zweierteam in dieser Saison auf 17 Treffer gebracht hat, scheiterte kurz nach seiner Einwechslung aber nach einem Salkic-Querpass aus kurzer Distanz an Mandl (85.).

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