Bundesliga-Absteiger VfL Bochum darf weiter auf die direkte Rückkehr in die höchste deutsche Fußball-Klasse hoffen. Im Revierderby bezwang die Mannschaft von Trainer Friedhelm Funkel am Sonntag den MSV Duisburg mit 3:1 und entschied damit das Fernduell gegen die SpVgg Greuther Fürth um den Relegationsplatz für sich.

Ümit Korkmaz spielte für Bochum bis zur 84. Minute, Stefan Maierhofer und Jürgen Säumel fehlten bei Duisburg verletzungsbedingt. Damit kommt es in den Aufstiegsspielen am 19. und 25. Mai zu einem Österreicher-Duell: Gegner ist Borussia Mönchengladbach, Club von Innenverteidiger Martin Stranzl. Bochum behielt im Fernduell mit Fürth die Nerven und kann ein Jahr nach dem Abstieg durch die Hintertür wieder ins Oberhaus zurückzukehren. Greuther Fürth muss sich hingegen weiter gedulden. Bereits zum sechsten Mal verspielte das "Kleeblatt" in der letzten Runde den Sprung auf den Relegationsplatz und muss sich mit der besten Saison seit dem Zweitliga-Aufstieg 1997 trösten.

Nach Arminia Bielefeld muss auch Rot-Weiß Oberhausen den Gang in die Drittklassigkeit antreten. Oberhausen verlor bei Energie Cottbus mit 1:3. Auf den Verbleib in der 2. Fußball-Bundesliga hofft der VfL Osnabrück, der nach dem 1:0 beim FC Ingolstadt in die Relegation gegen den Drittligisten Dynamo Dresden muss.

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