Der SKN St. Pölten hat in der 34. Runde der Erste Liga in letzter Sekunde einen Sieg verspielt. Die nunmehr sieben Runden ungeschlagenen Niederösterreicher mussten sich am Dienstag in Grödig durch ein Elfer-Gegentor von Jukic in der 95. Minute mit einem 2:2 (1:1) begnügen, obwohl sie dank eines Doppelpacks von Thürauer schon wie der Sieger aussahen.

Die Partie hatte für St. Pölten nicht nur schlecht geendet, sondern auch schlecht begonnen: Drechsel tauchte nach 33 Sekunden allein vor dem Tor auf und stellte mit all seiner Routine auf 1:0 für die Salzburger. Dann aber kamen die Niederösterreicher besser ins Spiel, Lohn dafür war ein Kopfball-Treffer von Thürauer nach Flanke von Schagerl. In einer vorerst ereignislosen zweiten Hälfte setzte Thürauer ein Highlight, als er an drei Gegenspielern vorbeiging und auch Goalie Schranz keine Chance ließ.

Wenige Sekunden vor Schluss aber rettete der Grödiger Schlussmann seiner Mannschaft doch noch einen Punkt. Nach einem angeblichen Foul von Rödl am Ex-ÖFB-Teamkeeper im Zuge eines Eckballs entschied Schiedsrichter Kolleger auf Elfmeter, der von Jukic in der 95. Minute verwandelt wurde. Damit wartet St. Pölten auch nach dem siebenten Duell in der Erste Liga mit Grödig auf den ersten Sieg.

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