Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat "größte Sorge" angesichts der Entwicklung beim Fußball-Weltverband (FIFA) geäußert. "In diesem Verband herrscht keine Demokratie mehr. Dazu wird er immer egoistischer. Es wird alles für die Nationalverbände getan und nichts mehr für die Clubs", sagte Rummenigge, der auch Vorsitzender der Europäischen Fußballvereine (ECA) ist.

"Die Clubs sind verstimmt, es läuft auf eine Eskalation zu, weil die FIFA keinerlei Anzeichen erkennen lässt, eine demokratischere Basis aufzubauen", so der frühere deutsche Nationalstürmer. Die FIFA entscheide alles ohne Rücksprache, monierte Rummenigge. "Das geht beim Terminkalender los und hört bei technischen Hilfsmitteln auf - was spricht dagegen, technische Hilfsmittel einzusetzen? Wir finden, die FIFA ist der klassische Fall vom Missbrauch eines Monopols."

Der Bayern-Chef bat FIFA und UEFA "dringend", die Zahl der Länderspiele pro Jahr im Kalender zu reduzieren. "Sollte dies nicht passieren, würde das eine Belastungsprobe."

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