Der englische Fußball-Verband (FA) wird sich bei der FIFA-Präsidentenwahl am 1. Juni in Zürich der Stimme enthalten. Die FA begründete diese Entscheidung am Dienstag mit den jüngsten Korruptionsvorwürfen. Nach der abgeschmetterten Bewerbung für die Ausrichtung der WM 2018 hatten sich die Engländer eigentlich auf die Seite von Mohamed Bin Hammam, dem Herausforderer von Joseph Blatter, geschlagen.

Damit dürfte ein Wahlsieg Blatters noch näher gerückt sein. Zuletzt stellte sich der afrikanische Kontinental-Verband (CAF) mehrheitlich hinter den Schweizer, außerdem darf sich der Amtsinhaber der Unterstützung des südamerikanischen und nord- und mittelamerikanischen Verbandes sowie der Ozeanien-Konföderation sicher sein. Auch die UEFA dürfte mehrheitlich für Blatter votieren.

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