Dietmar Kühbauer (Admira-Trainer): "Solche Matches habe ich als Spieler sehr selten erlebt. Und wenn du nach so einem Spiel als Sieger vom Feld gehst, dann fällt dir schon ein Fels runter. Nach dem 1:3 war ich ratlos, doch die Jungs haben schon wie die ganze Saison bewiesen, dass sie das Herz am rechten Fleck haben. Ich bin extrem stolz auf die Garnitur.

Ich hoffe, dass wir jetzt in der letzten Runde gegen die Vienna so wie heute in der letzten Viertelstunde auftreten. Wir müssen auch dort noch einmal voll konzentriert auftreten."

Richard Trenkwalder (Admira-Präsident): "Das war mehr als ein Kriminalfilm heute. Das war warm und kalt hintereinander, ein geiles Fußballspiel, mit dem wir hoffentlich 1.000 Zuschauer für die Zukunft dazugewonnen haben. Wenn die Mannschaft noch einmal das bringt, was sie heute phasenweise gebracht hat, dann werden wir den noch fehlenden Punkt für den Aufstieg sicher holen."

Hans-Peter Berger (Admira-Tormann): "Ich hatte schon vorher viele Falten im Gesicht, die sind heute noch mehr geworden. Aber egal, Hauptsache wir haben die drei Punkte. Das war ärger als jeder Krimi. Wir wollen jetzt auch bei der Vienna siegen, denn wir sind ja nicht in Italien, wo man auf Unentschieden spielt."

Daniel Toth (Admira-Torschütze zum 2:3): "So eine Partie habe ich noch nie erlebt, für die Zuschauer war das sicher das Schönste. Mir fehlen einfach die Worte, unbeschreiblich diese Aufholjagd. Nach dem 1:3 sind wir unglaublich stark zurückgekommen, der Sieg war mehr als verdient."

Benjamin Sulimani (Admira-Doppeltorschütze, im letzten Spiel gegen die Vienna gesperrt): "Wir haben unsere unglaubliche Moral unter Beweis gestellt. Am Dienstag werden wir gegen die Vienna einen Sieg einfahren und aufsteigen. Ich sitze leider nur auf der Tribüne, aber wir haben ja genug andere, die Tore schießen können."

Adi Hütter (Altach Trainer): "Meine Mannschaft hat heute alles gegeben und verdient gewonnen. Das erste Mal in meiner Trainerkarriere erlebte ich solche Emotionen, die nervliche Anspannung war riesengroß. Wir hatten die Hoffnung, dass Austria Lustenau bei der Admira ein Unentschieden oder sogar den Sieg schafft. Wir werden gegen St. Pölten alles versuchen und müssen hoffen, dass die Vienna alle Kräfte mobilisiert und die Admira schlägt. Wir müssen unser Heimspiel sowieso gewinnen, aber St. Pölten hat heute groß aufgezeigt. Jetzt ist es emotional schwer, weil die Hoffnung groß war, dass Lustenau Punkte mitnimmt."

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