Der Spielerstreik in Norwegens erster Fußball-Liga ist beendet. Die norwegische Fußballer-Gewerkschaft (NISO) und der Arbeitgeberverband (NHO) haben sich nach dem Ausstand am Wochenende über mehrere strittige Punkte geeinigt. Die Profis waren am Montag wieder zum Training erschienen. Die NISO hatte am Freitag einen Streik mit 95 Akteuren ausgerufen.

In der Frage nach freier Schuhwahl haben sich die Parteien angenähert. Jeder Verein soll einen Beirat einsetzen dürfen, in dem über mögliche Änderungen diskutiert werden kann. "Man erkennt an, dass eine Standardausstattung nicht immer jedem passt", sagte NISO-Chef Joachim Wallthin dem Rundfunksender NRK.

Nach dem Scheitern von Verhandlungen über mehr Freiheit für die Spieler unter anderem bei der Schuhwahl, Änderungen bei den Standardverträgen und besserem Kündigungsschutz hatte der Verband (NFF) die neunte Runde der "Tippeliga" am Wochenende abgesagt.

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