Südkoreas Fußball-Verband (KFA) will im Kampf gegen Spielmanipulationen nun mit Japan und China zusammenarbeiten. Nachdem in dieser Woche fünf Profis aus der K-League im Zuge des asiatischen Wettskandals verhaftet worden sind, sieht sich der KFA zum Handeln gezwungen. "Die jüngste Ereignisse haben unseren Sport befleckt und sind Betrug an den Fans", betonte der KFA-Vorsitzende Cho Chung-yun.

"Wir brauchen Maßnahmen, die Clubs und Spieler vor illegalen Aktivitäten schützen." Laut Cho sind illegale Wettbüros in Hongkong und Macau in den Skandal um Spiele in Südkorea, China und Japan involviert. "Wir planen, das FIFA-Frühwarnsystem zu adaptieren, um mögliche Spielmanipulationen verhindern zu können", erklärte der KFA-Chef zur geplanten Kooperation mit Japan und China.

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