Für den SCR Altach mahlen die Mühlen der österreichischen Fußball-Bundesliga in der Causa Admira eindeutig zu langsam. Die Vorarlberger hegen den Verdacht der Verfahrenverschleppung durch die Liga. Der Aufsichtsratsvorsitzende Karlheinz Kopf und Geschäftsführer Christoph Längle haben daher am Donnerstag angekündigt, zur Wahrung der Altacher Rechte und Ansprüche einen Anwalt zu beauftragen.

"Dabei gilt es zunächst durch Einsichtnahme in die Akten den genauen Verfahrensverlauf zu klären, um darauf aufbauend eine seriöse Entscheidung über allfällige rechtliche Schritte gegen die Liga treffen zu können", hieß es in einer Presseaussendung der Altacher. Die Admira, die mit einem Punkt Vorsprung auf Altach das Rennen um den Aufstieg ins Oberhaus gemacht hat, wird verdächtigt, mit doppelten Spielverträgen operiert und damit gegen die Lizenzbestimmungen verstoßen zu haben.

Die Vorarlberger würden sich eine raschere Aufklärung wünschen: "Unbestätigten Informationen zufolge sind diese Vorwürfe und entsprechend einschlägige Unterlagen dem Senat 5 bereits seit Monaten bekannt", hieß es weiter. "Dies wirft den Verdacht der Verfahrensverschleppung durch die Bundesliga auf. Der Umstand, dass die nächste Verhandlung in dieser Causa beim Senat 5 angeblich erst am 30. Juni stattfinden soll, nährt diese Verdachtslage."

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