Der Lebensmittel-Unternehmer und sozialistische Politiker Noel Le Graet ist in Frankreich zum neuen Chef des Fußball-Verbandes (FFF) gewählt worden. Wie Medien unter Berufung auf den Verband berichteten, gewann Le Graet auf der FFF-Bundesversammlung am Samstag in Paris schon in der ersten Wahlrunde mit 54,39 Prozent.

Der bisherige Präsident Fernand Duchaussoy kam auf 45,50 Prozent der Stimmen, während sich Eric Thomas mit 0,19 Prozent begnügen musste. Duchaussoy (67) hatte die Verbandspräsidentschaft nach dem Fiasko der "Bleus" bei der Weltmeisterschaft in Südafrika und dem Rücktritt von Jean-Pierre Escalettes im vergangenen Sommer übernommen.

Le Graet ist Präsident des Zweitligaaufsteigers En Avant de Guingamp. Er war auch Präsident der Profiliga LFP (1991-2000) und Bürgermeister von Guingamp (1995-2008). Als Vizepräsident war der 69- jährige Bretone im Verband zuletzt für die Finanzen zuständig. Er will den französischen Fußball in wirtschaftlicher Hinsicht modernisieren und international wieder ganz nach oben führen.

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