Der Wettskandal im griechischen Fußball weitet sich aus. Die Staatsanwaltschaft von Athen ordnete am Donnerstag die Festnahme von insgesamt 15 Funktionären an, darunter auch zwei Präsidenten von Erstligisten. Den beiden Club-Vertretern wird vorgeworfen, eine Bande gegründet zu haben, die seit 2008 die Ergebnisse dutzender Spiele der Superliga und der zweiten Liga manipuliert habe.

Dies berichtete das staatliche Fernsehen. Weitere 65 Personen sollen in diesen Fall verwickelt sein. Bereits 2010 und erneut im April dieses Jahres hatten hohe UEFA-Funktionäre die griechische Justiz von Unregelmäßigkeiten im Wettverhalten bei zahlreichen Spielen in Griechenland informiert. Die Liste mit den betroffenen Spielen wurde mit Hilfe des elektronischen Frühwarnsystems erstellt, mit dem die UEFA Wettbetrug aufdecken will.

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