Für Nigerias Fußball-Nationaltrainerin Ngozi Uche ist Homosexualität "geistig und moralisch verwerflich" und gleichbedeutend mit "schmutzigen Praktiken". Ihre Spielerinnen wollte sie mit geistlichem Beistand befreien, ein früherer Betreuer erklärte gar, er habe Kickerinnen wegen ihrer sexuellen Orientierung aus dem Trainingslager geworfen.

Der Weltverband reagierte am Mittwoch kritisch auf Uches Äußerungen in der "New York Times". "Die FIFA ist gegen jede Form von Diskriminierung", sagte die Verantwortliche für Frauenfußball, Tatjana Haenni, im Hessischen Rundfunk. "In diesem Sinne werden wir auch versuchen, mit der nigerianischen Trainerin zu sprechen. Wir sind hier bei einer FIFA-Veranstaltung und da werden wir darauf hinweisen, dass es schön wäre, wenn man sich neutral ausdrückt."

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