Einen Tag nach seiner Festnahme wegen des Verdachts auf Spielbetrug ist der Präsident des türkischen Spitzenclubs Fenerbahce, Aziz Yildirim, in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Yildirim habe über starkes Unwohlsein geklagt, meldeten türkische Fernsehsender. Am Vortag hatte die türkische Polizei fast 50 Verdächtige in Gewahrsam genommen, darunter mehrere Vereinspräsidenten, Trainer und Spieler.

Türkischen Berichten zufolge überprüfte die Polizei auch wichtige Spiele von Fenerbahce gegen Eskisehirspor und Sivasspor, gegen die der Club aus Istanbul im Meisterschaftsfinish den Titel holte. Ein Anwalt von Yildirim hat den Vorwurf der Manipulation bestritten. Fenerbahce hatte sich im Mai in der letzten Runde den 18. Meistertitel gesichert. Der Verein verteidigte dank des 4:3 bei Sivasspor Rang eins vor dem punktgleichen Verfolger Trabzonspor.

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