Bekannte Namen stehen im ÖSV-Aufgebot für die alpinen Junioren-Weltmeisterschaften ab Donnerstag in Roccaraso in den italienischen Abruzzen. Michael Matt, jüngerer Bruder von Slalom-Star Mario und Ski-Cross-Weltcupsieger Andreas, sowie Johannes Strolz, Sohn von Kombi-Olympiasieger Hubert Strolz, zählen zu den 16 Aktiven, die in dem rund 200 km von Rom entfernten Skigebiet um Spitzenplätze fahren.

ÖSV-Nachwuchsreferent Gert Ehn, der als früherer, erfolgreicher Slalom-Coach u.a. den Olympia-Dreifachsieg 2006 zu feiern hatte, nannte fünf bis sechs Medaillen als Ziel. Zuletzt waren es sieben (1-3-3), doch auch das reichte nur zu Rang drei in der Medaillenwertung hinter der Schweiz und Slowenien.

Bei den Burschen sieht Ehn diesmal in Abfahrt und Super-G gute Chancen. "Doch im Slalom müssen wir nachbessern", sagte der Steirer. Die Gründe für die mangelnde Dichte vermag Ehn nicht genau zu orten, einer sei jedenfalls das belastende Slalom-Training, das oft Rückenprobleme verursache.

Unter den ÖSV-Damen befindet sich eine Medaillengewinnerin von 2011. Die Steirerin Cornelia Hütter hatte im Vorjahr Bronze in Abfahrt und Super-G geholt. Stark in den Speed-Disziplinen fährt auch die Salzburgerin Mirjam Puchner - so wie ihr schon im Weltcup engagierter Bruder Joachim. Das Duo misst sich u.a. mit der Französin Estelle Alphand, der vierfachen Medaillengewinnerin der Olympischen Jugendspiele in Innsbruck.

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