vergrößernverkleinern
Englands Stürmerstar weiterhin kein Musterknabe © getty images

Wayne Rooney kann's nicht lassen. Mit einer Schimpf-Tirade gegen den afrikanischen Schiedsrichter im Abschlusstest vor der WM hat

Wayne Rooney kann's nicht lassen. Mit einer Schimpf-Tirade gegen den afrikanischen Schiedsrichter im Abschlusstest vor der WM hat Englands Superstürmer sein Hitzkopf-Image erneuert.

"Er hat mich beleidigt", sagte Referee Jeff Selogilwe nach dem 3:0 der "Three Lions" gegen den südafrikanischen Erstligisten Platinum Stars. "Er ist ein toller Spieler, wenn man ihn im Fernsehen sieht. Aber auf dem Platz beleidigt er immerzu die Schiedsrichter", erklärte der Unparteiische.

Wegen der Verbal-Attacke kurz nach seiner Einwechslung in der zweiten Halbzeit wurde Rooney von Selogilwe mit der Gelben Karte verwarnt. "Er muss lernen, sein Temperament zu kontrollieren. Er könnte bei der Weltmeisterschaft vom Platz fliegen, wenn er Schimpfworte wie diese benutzt", meinte der Schiedsrichter. Beim bislang letzten WM-Auftritt der Engländer 2006 im Viertelfinal gegen Portugal sah Rooney Rot, nachdem er Ricardo Carvalho getreten hatte.

Zumindest nach dem Schlusspfiff fand der bullige Stürmer von Manchester United seine guten Manieren wieder. Als Geste der Entschuldigung schenkte der 24-Jährige Selogilwe sein Trikot.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel