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Los Angeles Lakers mit erfolgreicher Titelverteidigung © getty images

Die Los Angeles Lakers gewannen zum 16. Mal in ihrer Vereinsgeschichte den Titel in der

Die Los Angeles Lakers gewannen zum 16. Mal in ihrer Vereinsgeschichte den Titel in der NBA.

Das Team von Rekordtrainer Phil Jackson siegte im entscheidenden Spiel der Finalserie zuhause gegen die Boston Celtics 83:79.

In einem ausgeglichenen Spiel dominierten auf beiden Seiten die Abwehrreihen. Boston lag zur Pause mit 40:34 vorn und konnte diesen Vorsprung zwischenzeitlich auf 49:36 ausbauen. Dank einer starken Defensive kamen die Gastgeber jedoch Zähler um Zähler heran und drehten letztlich trotz einer enttäuschenden Wurfquote von lediglich 32,5 Prozent noch die Partie.

Lakers-Superstar Kobe Bryant, der zum "wertvollsten Spieler" (MVP) der Finalserie gewählt wurde und seinen fünften NBA-Titel gewann, traf nur bei jedem vierten Wurfversuch und kam als bester Werfer auf für ihn bescheidene 23 Punkte. Gleichwohl überzeugte er in der Abwehr und holte insgesamt 15 Rebounds. Bei den Celtics erzielte Captain Paul Pierce 18 Punkte.

Zwei Tage nach dem 89:67-Sieg im sechsten Spiel und dem abgewehrten Matchball der Boston Celtics ging für die Los Angeles Lakers mit dem Triumph auch eine unrühmliche Serie zu Ende. Im fünften Anlauf gewannen die Kalifornier erstmals ein siebentes Finalspiel vor eigenem Publikum gegen den Rekordchampion aus Massachusetts. 1962, 1966, 1969 und 1984 hatten die Boston Celtics jeweils die besseren Nerven und kehrten mit der Meistertrophäe an die Ostküste zurück.

In der elften Finalserie der Geschichte zwischen den beiden Teams gelang es den Lakers zudem erst zum dritten Mal, die Celtics in die Knie zu zwingen. Für Boston, das zuletzt vor zwei Jahren den Meistertitel errungen hatte, war es gleichwohl die erst vierte Niederlage in der 21. Playoff-Finalserie der Klubgeschichte.

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