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Lehrstunde für Schweizer Handballer © getty images

Die Schweizer Handballer werden 2011 in Schweden zum achten Mal in Serie an einer WM-Endrunde

Die Schweizer Handballer werden 2011 in Schweden zum achten Mal in Serie an einer WM-Endrunde fehlen.

Das Team von Goran Perkovac verlor in St. Gallen mit 29:34 auch das Rückspiel der Barrage gegen Dänemark; im Hinspiel in Bröndby hatte es eine 27:32-Niederlage abgesetzt.

Es war klar, dass die SHV-Auswahl nur mit einer nahezu optimalen Leistung eine Chance haben würde. Von dieser waren sie weit entfernt. Insbesondere die erste Halbzeit, die sie mit 10:15 verloren, war ungenügend - vor allem im Angriff. Die Schweizer gingen mit ihren Möglichkeiten reihenweise fahrlässig um. Einzig Marko Vukelic vermochte in den ersten 30 Minuten mit vier Toren offensiv zu genügen. Die Angriffseffizienz in der ersten Halbzeit betrug rund 38 Prozent, was gegen eine solche Klassemannschaft wie Dänemark selbstredend viel zu wenig ist.

In der zweiten Hälfte kam nochmals etwas Hoffnung auf, als die Schweizer in der 38. Minute auf 15:17 verkürzen konnten. Doch drei Minuten später stand es 15:22, worauf die Partie nur noch Kehraus-Charakter aufwies. Zum besten Werfer bei den Einheimischen avancierte David Graubner mit sechs Toren. Regisseur Andy Schmid traf fünfmal.

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