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Favoritensterben im Frauenturnier in Wimbledon © getty images

In den Frauen-Viertelfinals in Wimbledon setzte es für Venus Williams und Kim Clijsters überraschende Niederlagen

In den Frauen-Viertelfinals in Wimbledon setzte es für Venus Williams und Kim Clijsters überraschende Niederlagen ab.

Die fünfmalige Wimbledonsiegerin Venus Williams (WTA 2) unterlag Tsvetana Pironkova (WTA 82) aus Bulgarien in 85 Minuten 2:6, 3:6. Pironkova erreichte als erste Bulgarin die Halbfinals eines Grand-Slam-Turniers, denn Manuela Maleeva-Fragnière spielte bereits für die Schweiz, als sie 1993 und 1994 am US Open unter die letzten vier vorstiess. US-Open-Siegerin Kim Clijsters (Be/WTA 8) verlor gegen Vera Swonarewa (Russ/WTA 21) in 108 Minuten 6:3, 4:6, 2:6.

Nur die Titelhalterin und Weltranglisten-Erste Serena Williams hält in Wimbledon das Fähnchen der Favoritinnen noch aufrecht. Serena Williams setzte sich mit 7:5, 6:2 gegen Li Na durch, Chinas erste Top-10-Spielerin. Neben Swonarewa und Pironkova steht mit Petra Kvitova (Tsch/WTA 62) eine weitere Aussenseiterin in den Halbfinals. Swonarewa, Pironkova und Kvetova standen alle noch nie in einem Major-Final.

Tsvetana Pironkova ist die am schlechtesten klassierte Spielerin in den Halbfinals. Die 22-jährige aus Plovdiv überstand bei ihren ersten 18 Grand-Slam-Turnieren nie die 2. Runde. Vor Wimbledon bestritt sie heuer erst vier Turniere auf der WTA-Tour. In Sydney, Paris (Halle), Dubai, Barcelona, Rom, Madrid und Eastbourne überstand sie die Qualifikation nicht. Gegen Venus Williams trat sie aber gar nicht wie eine Aussenseiterin auf. Sie dominierte das Spiel und hatte einzig zu Beginn des zweiten Satzes, als sie mit einem Break 1:2 in Rückstand geriet, eine heikle Situation zu überstehen.

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