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Nur Kuhn/Zumkehr überzeugten vor dem Heimturnier © getty images

Zum elften Mal trifft sich diese Woche die Elite der Beachvolleyballer am World-Tour-Event in

Zum elften Mal trifft sich diese Woche die Elite der Beachvolleyballer am World-Tour-Event in Gstaad.

Während die Favoriten traditionell aus Brasilien und den USA stammen, warten die meisten Schweizer Duos in dieser Saison noch auf einen Exploit.

Die Bestätigung der guten letzten Saison gelang bisher einzig Simone Kuhn und Nadine Zumkehr. Das beste Schweizer Frauenduo klassierte sich auf der World Tour bisher dreimal in den Top ten. Letzte Woche in Stavanger (No) feierten Kuhn/Zumkehr, die in ihrer zweiten gemeinsamen Saison stehen, mit Platz 5 das beste Resultat an einem Grand-Slam-Turnier.

Vor einem Jahr hatten Kuhn/Zumkehr, die am Mittwoch ins Turnier einsteigen, als Neunte ihr damals wertvollstes Resultat gefeiert. Wenige Wochen später feierten sie in Sanya (China) den bislang einzigen Sieg eines Schweizer Frauenduos auf der World Tour.

Weniger gut als Kuhn/Zumkehr lief es in den letzten Wochen den Schweizer Männern. Martin Laciga und Jefferson Bellaguarda trumpften zwar zum Saisonstart mit einem 7. (Brasilia) und einem 9. Rang (Schanghai) auf, fielen danach aber in ein Loch (drei 25. Ränge), aus dem sie (gerade rechtzeitig?) erst letzte Woche wieder fanden. Dank dem 9. Rang von Stavanger dürfen sie zuversichtlich auf das Turnier im Berner Oberland blicken.

Noch nicht wunschgemäss auf Touren kamen in dieser Saison Sascha Heyer und Patrick Heuscher. Mit vier 17. Rängen auf der World Tour klassierte sich das routinierte Duo unter den Erwartungen und erreichte bisher nicht das Rendement von 2009, als es regelmässig Top-ten-Klassierungen absetzte.

Insgesamt treten neun Schweizer Duos zum traditionellen Turnier an. Den Auftakt machen heute (Dienstag) in der Qualifikation der Frauen die Nachwuchshoffnungen Marlen Brunner/Joana Heidrich. Nebst Kuhn/Zumkehr sind für das Hauptturnier auch Isabelle Forrer/Sarah Meyer-Schmocker, die letztes Jahr mit Platz 9 überraschten, sowie Muriel Grässli/Tanja Goricanec (mit einer Wildcard) gesetzt.

Bei den Männern, deren Gruppenspiele am Donnerstag beginnen, ging die Wildcard für das Hauptfeld an Jan Schnider/Philip Gabathuler. In der Qualifikation erhalten die Nachwuchsteams Sébastien Chevallier/Andreas Sutter und Jonas Weingart/Roman Sutter eine Startgelegenheit.

Mit den Weltmeistern und Vorjahressiegern Julius Brink/Jonas Reckermann (De) sowie den Europameistern Reinder Nummerdor/Richard Schuil (Ho) fehlen im Berner Oberland verletzungsbedingt zwei der besten europäischen Duos. Ansonsten ist die Weltspitze einmal mehr lückenlos vertreten.

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