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Hartes Los für die Young Boys © getty images

Die Young Boys müssen eine harte Nuss knacken, um überhaupt die Playoffs für die Champions League bestreiten zu

Die Young Boys müssen eine harte Nuss knacken, um überhaupt die Playoffs für die Champions League bestreiten zu dürfen.

Der Zweite der letzten ASL-Saison trifft am 27./28. Juli zuerst im Stade de Suisse und eine Woche später auswärts auf den türkischen Spitzenverein Fenerbahçe Istanbul. Damit erhielt YB den mutmasslich härtesten der fünf möglichen Gegner zugelost.

"Fener" verspielte in der letzten Saison den 18. Meistertitel (womit der Klub alleiniger Rekordhalter vor Lokalrivale Galatasaray) geworden wäre, in der letzten Runde. Weil das Team unter dem deutschen Trainer Christoph Daum nur unentschieden spielte, wurde es von Bursaspor noch überholt - und Daum wenige Wochen später durch Aykut Kocaman ersetzt. Grösster internationaler Erfolg des finanzstärksten Vereins der Türkei war die Viertelfinal-Qualifikation in der Champions League 2007/08. Fenerbahçes bekannteste Spieler sind Uruguays WM-Teilnehmer Diego Lugano, Spaniens Europameister Daniel Güiza, der brasilianische Captain Alex und der türkische Internationale Emre Belözoglu.

Zumindest in der ersten Runde weniger streng hat es der FC Basel, der wie im Vorjahr der FC Zürich im Tableau der Landesmeister antreten wird. Das Team von Thorsten Fink bekommt es mit Sicherheit mit einer Mannschaft aus Osteuropa zu tun: Entweder mit dem estnischen Champion Levadia Tallinn oder mit dem letztjährigen Champions-League-Teilnehmer Debrecen aus Ungarn. Das Hinspiel am Dienstag in Tallinn hatte 1:1 geendet. Gegen Debrecen lief eine UEFA-Untersuchung wegen angeblicher Verwicklung in den internationalen Wettskandal, zwei Spieler sind mindestens bis Ende 2011 gesperrt.

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