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Rang vier für Schweizer Springreiter © getty images

Die Schweizer Springreiter haben sich im Nationenpreis in Aachen achtbar geschlagen und neue Hoffung auf den Ligaerhalt

Die Schweizer Springreiter haben sich im Nationenpreis in Aachen achtbar geschlagen und neue Hoffung auf den Ligaerhalt geschaffen.

Gemeinsam mit Frankreich belegte die Equipe von Rolf Grass mit 16 Punkten den vierten Platz. Als überlegener Sieger liess sich überraschend Irland feiern.

Hinter den überragenden Iren, die lediglich 4 Punkte nach zwei Runden totalisierten, erreichte Gastgeber Deutschland (9 Punkte) Platz zwei vor der USA (12). Die Schweizer Reiter, die nach dem ersten Durchgang noch gemeinsam mit Irland, Deutschland, den USA und Frankreich das Elitefeld der zehn Nationen anführten, büssten in der Reprise noch drei Ränge ein, doch vor den finalen Turnieren in Hickstead und Dublin vermochten die Schweizer den Rückstand auf den ligaerhaltenden sechsten Platz, den nun Spanien einnimmt, auf 6,5 Zähler zu verkürzen.

Ausgezeichnet schlugen sich drei Paare: Pius Schwizer mit Carlina und Werner Muff mit Campione CH, der sich wohl in Aachen die WM-Fahrkarte für Kentucky sicherte, erreichten je 0 und 4 Punkte. Eine beachtliche Leistung zeigte auch Niklaus Schurtenberger mit dem 15-jährigen Cantus, der zweimal mit nur einem Abwurf ins Ziel kam. Die grosse Enttäuschung lieferte Steve Guerdat. Der Jurassier versagte als Startreiter mit Jalisca Solier zweimal. Die zweite Runde (2 Abwürfe und erneut ein Wasserfehler) war noch schlechter als die erste, wobei auch Reiterfehler auszumachen waren.

FEI Nations Cup. Zwischenstand (6/8): 1. Frankreich 43,5. 2. USA 31,5. 3. Grossbritannien, Deutschland und Irland je 28,5. 6. Spanien 21,5. 7. Holland 17. 8. Schweiz 15. 9. Schweden 14. 10. Polen 0. -- Die letzten vier Teams steigen ab.

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