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Guerdats Ferrari war am schnellsten © getty images

Nur einen Tag nach der missratenen Vorstellung im Nationenpreis hat sich Steve Guerdat am CHIO in Aachen rehabilitiert. Der

Nur einen Tag nach der missratenen Vorstellung im Nationenpreis hat sich Steve Guerdat am CHIO in Aachen rehabilitiert. Der Jurassier drückte mit Ferrari im Stechen des Nordrhein-Westfalen-Preises dermassen aufs Gas, dass sämtliche Konkurrenten das Nachsehen hatten.

Der Weltranglisten-Achte, der am Vortag als Startreiter der Schweizer Equipe mit Jalisca Solier zweimal das Streichergebnis geliefert hatte, strahlte am Freitag wieder mit der Sonne in der Soers um die Wette. Guerdat wehrte mit seinem elfjährigen Flitzer, einem in Oldenburg gezogenen Fuchs-Wallach im Besitze von Yves Piaget, sämtliche Angriffe seiner 15 Gegner in der Barrage ab. Auch der kanadische Olympiasieger Eric Lamaze mit seinem Paradepferd Hickstead, der am Donnerstag aus Calgary speziell für die Best-of-Champion-Prüfung am Samstag mit Pferdewechsel eingeflogen worden war, oder der holländische EM-Dritte Albert Zoer mit Uraguay kamen trotz Top-Speed nicht an Ferrari heran.

Der ehrgeizige Steve Guerdat sorgte im dritthöchst dotierten Einzelspringen in Aachen für den vierten Schweizer Sieg im NRW-Preis. 1982 und 1985 triumphierte Willi Melliger mit Trumpf Buur respektive Van Gogh, und vor zwei Jahren war Christina Liebherr mit No Mercy erfolgreich.

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