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Der "Dottore" ist wieder da © getty images

Den Schweizern ist der Start ins Wochenende zum GP von Deutschland nicht optimal gelungen. Auf dem Sachsenring klassierte sich

Den Schweizern ist der Start ins Wochenende zum GP von Deutschland nicht optimal gelungen. Auf dem Sachsenring klassierte sich vom ambitionierten Trio einzig Randy Krummenacher als Neunter in den Top ten.

In der Achtelliter-Klasse verlor der Zürcher knapp 1,7 Sekunden auf den WM-Leader Marc Marquez, der derzeit ohnehin in einer eigenen Liga fährt und in den letzten drei Rennen sowohl die Pole-Position erreichte als auch anschliessend den Tagessieg herausfuhr. Klares Steigerungspotenzial haben der WM-Zweite Tom Lüthi und Dominique Aegerter, die in der Moto2-Klasse nicht über die Plätze 15 und 22 hinauskamen. Immerhin hielten sich ihre Rückstände auf den Tagesschnellsten Simone Corsi mit 0,787 und 1,030 Sekunden in Grenzen.

Lüthi bekundete einige Probleme mit der Einstellung des Motorrads und den Reifen, dies galt aber auch für viele andere Fahrer. Der Berner gab nach dem Training zu Protokoll, dass bis am Samstag noch viel Arbeit anstehe. Eine gute Startposition ist auf dem Sachsenring eminent wichtig, da das Überholen aufgrund der engen Strecke sehr schwierig ist.

In Hohenstein-Ernstthal waren aber gestern alle Augen nur auf einen gerichtet: Auf Valentino Rossi, der sich nur sechs Wochen nach seinem schlimmen Trainingssturz in Mugello, bei dem er sich einen offenen Bruch am Schienbein zuzog, wettkampfmässig zurückmeldete. "Il dottore" fuhr in der Königsklasse auf Platz 7, unmittelbar hinter seinem Teamkollegen, WM-Leader und grossen Kontrahenten Jorge Lorenzo.

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