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Eklat beim Schweizer Cupfinal der Springreiter in Ascona © getty images

Der 14. Schweizer Cupfinal der Springreiter in Ascona endete mit einem

Der 14. Schweizer Cupfinal der Springreiter in Ascona endete mit einem Eklat.

Nach Werner Muffs drittem Triumph im Final mit Pferdewechsel kam keine Freude auf. Der Seuzacher bot mit Escorial ein Pferd auf, das kaum zu führen war und Fehler en masse produzierte.

Der zehnjährige Hannoveraner-Fuchs Escorial, den Werner Muff erst seit Anfang April in seinem Beritt führt, war der Schiedsrichter im Cupfinal. Nur Muff selbst kam mit dem schwierigen "Bock" zurecht. Sowohl beim Weltranglisten-Zweiten Pius Schwizer als auch bei den Geschwistern Annina und Philipp Züger verweigerte und stieg das schwierige Pferd. "Escorial war nicht zu führen. Einen solchen Bock kann man nicht reiten. Er bildete vor allem für die erst 18-jährige Annina Züger eine Verletzungsgefahr", entsetzte sich Pius Schwizer aufgebracht.

Muff wirkte nach den heftigen Anschuldigungen gelassen und meinte: "Der Erfolg macht nicht richtig Freude. Escorial ist ein sensibles Pferd, mit dem meine Konkurrenten Schwierigkeiten hatten. Das passiert halt in einem Final mit Pferdewechsel. Vielleicht sind nun einige in ihrer Ehre verletzt. Alles kann man nicht aufs Pferd abschieben."

Schwizer beendete die vier Runden nach 25,5 Punkten mit Escorial und insgesamt 37,5 Punkte als Vierter und Letzter. Philipp Züger (23) aus Galgenen sammelte mit Muffs Pferd nach ebenfalls einem Stopp 13,75 Punkte und totalisierte 17,75 Zähler, was ihn auf Rang zwei vor seiner Schwester, der Juniorin Annina Züger (36 Punkte) brachte. Sie hatte das Pech, als letzte auf Muffs Vierbeiner zu steigen, der vor und in der Dreier-Kombination insgesamt dreimal stehen blieb.

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