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Schweizer Mountainbiker düpieren die Konkurrenz © getty images

In Champéry hat der Aargauer Mountainbiker Florian Vogel den zweiten Weltcupsieg seiner Karriere feiern können. Völlig

In Champéry hat der Aargauer Mountainbiker Florian Vogel den zweiten Weltcupsieg seiner Karriere feiern können. Völlig überraschend war dagegen der Sieg von Nathalie Schneitter.

Vogel, der Zweite der Schweizer Meisterschaft, siegte vor dem Europameister Jaroslav Kulhavy (Tsch) und Weltmeister Nino Schurter. Die Entscheidung führte Vogel in einem Schotteranstieg kurz vor dem Ziel herbei. Der Aargauer bemerkte, dass sein letzter Begleiter Kulhavy auf seine Temposteigerung nicht zu reagieren vermochte. Vogel insistierte und verteidigte seinen knappen Vorsprung bis ins Ziel.

Bis in die letzte Runde ergab sich ein interessanter Wettkampf mit vielen Positionswechseln. Weltmeister Nino Schurter hatte wegen anfänglichen Atemproblemen Mühe, ins Rennen zu kommen. Nachdem er bis zur Spitzengruppe aufgeholt hatte, fiel Schurter wieder zurück, weil er seinen Sattel wechseln musste. Der mehrfache Olympiasieger und Weltmeister Julien Absalon befand sich vorübergehend ebenfalls ganz vorne, musste dann die Führung aber wegen eines Hinterraddefektes wieder preisgeben. Dem Franzosen blieb so auf der WM-Strecke des nächsten Jahres nur Rang 5.

Bei den Frauen setzte sich Schneitter ab der zweiten Runde von der Konkurrenz ab und baute mit einer fehlerfreien Fahrt ihren Vorsprung auf 2:13 Minuten aus. Schneitter gelang der erste Weltcupsieg einer Schweizer Mountainbikerin seit Barbara Blatter 2001 in Vancouver (Ka). Die Schweizer Meisterin Esther Süss erreichte den 6. Platz. Die Europameisterin Katrin Leumann als Achte und Marielle Saner-Guignard als Zehnte komplettierten die ausgezeichnete Schweizer Bilanz.

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