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Yakin vs. Yakin © getty images

In der 7. Runde der Axpo Super League kommt es heute Sonntag um 16 Uhr zu einem überraschenden

In der 7. Runde der Axpo Super League kommt es heute Sonntag um 16 Uhr zu einem überraschenden Spitzenspiel.

Der FC Luzern empfängt daheim den noch ungeschlagenen Aufsteiger Thun. Die Luzerner haben in dieser Saison schon die eine oder andere Mannschaft regelrecht vom Platz geschossen und sind die treffsicherste Mannschaft der Liga. In vier der sechs bislang ausgetragenen Partien trafen die Innerschweizer jeweils dreimal oder öfter, zuletzt wurden Basel (4:1) und die Grasshoppers (3:0) hoch bezwungen. Trotz dieses eindrücklichen Leistungsausweises nimmt sich Trainer Rolf Fringer vor dem FC Thun in Acht.

"Wir müssen gegen Thun intelligent spielen, nicht einfach drauflosstürmen", fordert Fringer. "Die Thuner sind defensiv stark und sehr gut organisiert. Es ist kein Zufall, dass sie seit sechs Spielen ungeschlagen sind." Gegen die Berner Oberländer wird der FCL wie für den ganzen Rest der Vorrunde auf Cristian Ianu verzichten müssen. Im ersten Spiel ohne den rumänischen Goalgetter funktionierte das Toreschiessen trotzdem.

Beim FC Thun sitzt aber mit Murat Yakin ein Mann auf der Trainerbank, der über die Schaltzentrale der Luzerner gut informiert ist. Das weiss auch Hakan Yakin. Der Spielmacher gesteht vor dem Bruderduell, dass dies ein Problem sein könnte: "Er kennt mich wie kein Zweiter. Es ist schon ein spezieller Match. Wir standen uns zwar schon als Spieler gegenüber, aber nie so."

Auch für Murat Yakin ist es kein alltägliches Duell: "Es gibt zwar viele Begegnungen, die für mich aus irgendeinem Grund speziell sind, aber diese sticht schon heraus." Der Thuner Coach kann im Gersag auf alle seine Leistungsträger zählen, Oscar Scarione und Stefan Glarner sind wieder fit. Und die Taktik, um seinen Bruder zu stoppen, hofft er auch parat zu haben, bemerkte er amüsiert.

Die weiteren Partien des Sonntags sind Bellinzona gegen die Grasshoppers und Sion gegen die Young Boys.

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